Wie wird der Boden für einen Gemüsegarten vorbereitet?

Wie wird der Boden für einen Gemüsegarten vorbereitet?
Kapitel:
Ratgeber verfasst von:
Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum

52 Ratgeber
Guter Boden ist die Vorasusetzung für das Pflanzen und Wachsen von Gemüse. Jäten, Verbesserung und Lockerung des Bodens mit Werkzeugen wie Hacke, Rechen, Spaten und Pinne. 

Wichtige Eigenschaften

  • Jäten
  • Änderung
  • Auflockern

Das richtige Vorbereiten der Erde


Die Erde ist ein wesentlicher Bestandteil beim Anbauen von Gemüse. Sie sollte aus Mineralien, Wasser, Luft und organischen Materialien bestehen. Damit sich diese Elemente in den richtigen Proportionen in der Erde befinden, muss man die Erde richtig vor dem Einsetzen von Pflanzen vorbereiten.

3 Hauptaufgaben, um dieses Ziel zu erreichen

Diese Aufgabe lässt sich in drei Hauptaufgaben unterteilen: Das Entfernen von Unkraut, Verbesserung der Bodenqualität durch hinzufügen von Mineralien oder organischem Material und Bestellung des Bodens. Jede dieser Aufgaben hat seine Tücken und Besonderheiten, egal ob es sich um klassisches Anbauen oder biologisches handelt. 
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Pflanzen

Das Entfernen von Unkraut: die erste Etappe


Am Ende einer Saison beginnen ungewünschte Gräser im Gemüsegarten zu wachsen. Es genügt diese zu entfernen, um Platz für zukünftige Bepflanzung zu lassen. Es gibt verschiedene Techniken, um dies vor dem Winter zu erledigten. Die erste besteht darin, Häufchen zu bilden mithilfe einer
 zweizinkigen Grabgabel. Auf diese Weise bleiben die Wurzeln unten und Blätter und Äste fallen ab. Ohne Licht sterben die Pflanzen so ab. Die zweite Variante besteht darin, die unerwünschten Pflanzen mit einer Plane abzudecken, vorzugsweise mit einer gewebten Plane. Diese hat den Vorteil, Wasser durchzulassen und Licht zu filtern, was dazu führt, dass nach kurzer Zeit alle Pflanzen sterben. Diese Techniken scheinen biologische Techniken zu sein, werden jedoch auch in der normalen Bestellung benutzt.   
Eine weitere Technik, ist es die Pfalnzen mithilfe einer Hacke oder Unkrautmesser mit der Hand auszureißen. Widerständiger Pflanzen können mit einer Flüssigkeit besprüht werden und lassen sich so leichter entfernen. Um Pflanzen mit der Hand auszureißen, ist es ratsam unten am Stiel zu ziehen, sie um ein Viertel um sie selbst zu drehen und zu sich zu ziehen. Um abzuschließen kann man die Pflanzen mit feuchtem Gras abdecken, welches man beim Rasenmähen gewonnen hat, oder mit Mulch, welcher mit einem Gartenhacksler hergestellt wurde. Achten Sie darauf, die Plfanzen mit einer dicken Schicht von mehr als 5 Zentimetern abzudecken. 
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Zweizinkigen Grabgabel

Die Verbesserung des Bodens


Die Erde zum Anbauen von Gemüse muss reich an organischen Materialien und Mineralien sein. Es ist wichtig, dass die Erde genug Wasser speichern und gleichzeitig abfliesen lassen kann. Lehmige Erde speichert Wasser und kann zu Überwässern von Pflanzen führen. Ist sie zu sandig können Pflanzen nicht genug Wasser bekommen. Man muss also die richtige Mitte finden und einer lehmigen Erde etwas Sand hinzufügen. 
Bei sandigen Erden sollte man Kompost, Blumenerde oder Komposterde hinzufügen. Beachten Sie, dass einige Kulturen wie die der Karotten, Spinat, Brokkoli oder Bohnen gut auf sandigen Böden wachsen, wenn er regelmäßig gegossen wird und organisches Material hinzugefügt wird. 
In allen Fällen ist das Hinzufügen organischen Materials unabdingbar. Dafür muss man 5 bis 20 Liter Kompost pro Quadratmeter hinzufügen. Hier sollte man zusätzlich noch norale Erde oder spezielle Erde für den Anbau von Gemüse hinzufügen. Das Einarbeiten von Düngemittel, in Form von Granulat oder gemahlen kann ebenfalls in Betracht gezogen werden. Diese bleiben lange in der Erde und sind reich an Stickstoff.  Selbst produzierter, mit einem Komposter hergestelltem Kompost eignet sich besonders und ist eine oft angewandte Methode im biologischen Anbau.
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Komposter

Die Bearbeitung: wichtiger Schritt vor dem Pflanzen


Bevor Gemüse gepflanz wird, muss man den Boden richtig bearbeiten,
 also die Erde umwälzen. Dieser Schritt ist wesentlich, denn er sorgt für Luft in der Erde und macht die Erde weicher, was das Bilden von Wurzeln begünstigt. Es gibt mehrere Methoden:
  • das Benutzen eines Motorpflugs oder einer Motorhacke ;
  • der Gebrauch eines Rechen;
  • der Gebrauch einer Grabgabel.
Der Motorpflug oder die Motorhacke haben den Vorteil mit höherer Geschwindigkeit, als bei Handarbeit, den Boden bearbeiten zu können. Der Motorpflug barbeitet die Erde in ihrer Tiefe, während die Motorhacke die gleiche Arbeit, jedoch weitaus weniger tief, leistet. Für ein optimales Ergebnis, sollte man zwei Mal die Erde bearbeiten, einmal längs und einmal diagonal.Ein Rechen ermöglicht ebenfalls das tiefgründige Umdrehen der Erde, braucht jedoch viel mehr Zeit. Durch den Gebrauch eines Rechens wird die Mikrofauna geschützt und so das Anpflanzen begünstigt. Für ein optimales Ergebnis sollte die Erde zunächst in kleine Klumpen zusammengerecht werden und anschließend mit der Rückseite des Rechens vorsichtig festgeklopft werden. Die Grabgabel ermöglicht es ebenfalls, die Erde in der Tiefe zu bearbeiten und schont dabei die Mikrofauna. Diese wird vor allem beim Bioanbau genutzt. Einfach im Gebrauch hat sie vor allem ein Vorteil: sie schont den Rücken. Die Technik ist einfach: es genügt, mit dem Fuß auf die Gabel zu drücken, um die Gabeln in die Erde einzutauchen, nach vorne zu ziehen und sie aus der Erde zu ziehen. Der gleiche Vorgang kann einige Zentimeter weiter wiederholt werden. 
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Motorhacke
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Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum 52 Ratgeber écrits

Albert, Verantwortlich für Gartenpflege, Bochum
Seit einigen Jahren betreibe ich einen Service für Gartenpflege mit einem Kundenkreis von Privatpersonen und Unternehmen. Ich leite ein Team von Gärtnern und sorge für die Erstellung und Pflege von Grünflächen. Auf der anderen Seite vermittle ich mein Know-how an die Kunden in Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gärten.

Tatsächlich, nach einer kaufmännische Ausbildung und Positionen am Anfang meiner Karriere in der Hotellerie wandte ich mich in einer lokalen Behörde dem Landschaftsbau zu, wo ich durch interne Trainings und die Beobachtung wichtiger Großprojekte solide technische Fähigkeiten in einer Kommune erwarb, die sich im Wandel befand.

Auch im Privaten bin ich der Kunst des Gartenbaus zugewandt. Mit meiner Frau habe ich unseren Garten von A bis Z gestaltet und ich pflege ihn mit Sorgfalt, genauso wie den Gemüsegarten! Und bezüglich Heimwerken gibt es keine Ausnahme! Und ja, Gartenarbeit ist auch heimwerken: Pergola, Hütte, Pflaster, Zaun und so weiter... Es ist immer etwas in einem Garten zu tun!

Nach den Arbeiten sind meine Frau und ich stolz auf das erreichte Ergebnis und freuen uns, diese warme und freundliche Umgebung in vollen Zügen genießen zu können! Also, Ihnen Tipps zu geben und Ihnen bei der Wahl der Werkzeuge, der Pflege oder der Verschönerung Ihres Gartens zu helfen - nichts einfacher als das!

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