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Wie man seine Sämlinge vorbereitet

Ratgeber verfasst von:
John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

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Sämlinge werden im Gewächshaus, in Töpfen oder auf dem Freiland vorbereitet, wo sie druch Breit- oder Reihensaat gesät werden können. Jede Aussaattechnik hat ihre Vor- und Nachteile und benötigt mehr oder weniger Material. Vliesabdeckung, Gewächshaus und Tunnel: Unser Ratgeber hilft Ihnen.

Wichtige Eigenschaften

  • Aussaattechnik
  • Aussaat im Gewächshaus
  • Aussaat in einem Topf

Welche Sämlingstechniken wählen?

Die Aussaattechnik sollte nach der Umgebung, den Bedürfnissen der Pflanze und dem Raum, der dem Gärtner für die Aussaat zur Verfügung steht, ausgewählt werden. Dieser muss feststellen, ob die Aussaat im Boden, im Gewächshaus oder in Töpfen erfolgen muss.

 

Aussaat im Freiland

Bei der Aussaat im Freiland werden die Samen genau dort ausgesät, wo sie sich entwickeln sollen. Diese Möglichkeit wird im Gemüsegarten für Pflanzen mit schwenkbaren Wurzeln (Karotten usw.) und für Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen usw.) angewandt.
 
Die Vorteile der Aussaat im Freiland sind:

  • Der Arbeitsaufwand, da die Pflanze nicht mehr umgepflanzt werden muss;
  • die Pflanze leidet nicht unter dem Stress der Umpflanzung, daher wird sie widerstandsfähiger und entwickelt sich früher.

Die Nachteile dieser Methode sind:

  • Jäten und gute Lichtverhältnisse sind obligatorisch;
  • die benutzte Fläche wird länger benötigt als bei der Aussaat in Töpfen;

  • die benutzte Fläche ist größer als bei anderen Techniken;
  • die Aussaat ist nicht möglich, solange Frostgefahr besteht.
 

Aussaat durch Breitsaat oder Reihensaat?


Breitsaat

 
Wie der Name schon sagt, werden die Samen direkt auf den Boden geworfen und mit einem Rechen vergraben. Dann wird der Boden mit der Rückseite des Rechens leicht geebnet. Diese Technik eignet sich besonders für den Anbau von einjährigen oder zweijährigen Blumenbeeten und ist nicht für den Gemüsegarten geeignet.

 

Reihensaat

 
Die Samen werden in Rillen verteilt, die vorher mithilfe einer Hacke, dem Griff eines Werkzeugs und / oder einer Richtschnur gegraben wurden. Diese Technik eignet sich für die Aussaat von Feinsaat, die eine präzise und regelmäßige Bodentiefe erfordern. Sie wird im Garten verwendet, besonders für Karotten.

Die Aussaat im Beet ist eine Variante der Reihensaat. Der einzige Unterschied ist, dass mehrere Samen in demselben Loch gesät werden. Dadurch können die Keimlinge die Erdkruste, die sich manchmal um den Samen bildet, aufbrechen und ein schnelleres Wachstum erzielen. Diese Technik wird für Bohnen, Gurken, Kürbis usw. verwendet.

Vor- und Nachteile der Gewächshaussaat


Durch die Aussaat im Gewächshaus können Sie mehr Samen in einem kleinen Bereich säen.
 
Die Vorteile der Aussaat im Gewächshaus:

  • Jäten und gute Belichtung sind nicht notwendig;
  • die verwendete Fläche ist reduziert;
  • Ertrag und frühe Reife sind verbessert;
  • die Ernte ist ertragreicher und später;
  • die Pflanzen sind vor klimatischen Gefahren geschützt.
 
Die Nachteile der Aussaat im Gewächshaus:

  • Krankheiten entwickeln sich in schlecht geführten Kulturen schnell;
  • die Kosten für den Kauf des Gewächshauses können ein Nachteil sein;
  • der Anbau und die Bewässerung müssen kontrolliert und überwacht werden.




 

Aussaat in Töpfen

 
Im Gegensatz zur Aussaat im Freiland und der Aussaat in Gewächshäusern handelt es sich bei der Aussaat in Töpfen um einen oberirdischen Sämling.
 
Der Topf ist ein Behälter aus Kunststoff, der mit Blumenerde gefüllt ist, in die der Samen eingepflanzt wird. Er ist leicht, wiederverwendbar und hält den Boden feucht. Nach dem Säen wird der Topf mit einer transparenten Folie (Glas, Kunststofffolie) abgedeckt, die lichtdurchlässig ist. Die Pflanze bleibt dort bis zum Erheben, dann wird sie entfernt, um in den Boden gepflanzt zu werden.
 
Diese Technik ist ideal für empfindliche Pflanzen, die eine Umpflanzung nicht gut vertragen.
 
Die Vorteile der Aussaat in Töpfen:

  • Mehrere Samen können pro Topf gepflanzt werden;
  • es besteht ein geringeres Risiko, dass die Erde austrocknet, da das Volumen der Blumenerde größer ist.
 
Der einzige Nachteil der Aussaat in Töpfen ist der Platz, den es benötigt.

Warum Ernten erzwingen?


Erzwungene Ernten können früher im Frühling geerntet werden. Dies sind Kulturen unter warmer Schicht, im Gewächshaus und unter Treibfolie.
 

Aussaat unter warmer Schicht

 
Bei allen Techniken kann die Aussaat auf einem aus Pferde-, Ziegen- oder Schafmist hergestellten Kompost erfolgen, kombiniert mit Hausmüll (Schalen) und Mähabfall. Die Fermentation des Gemisches setzt Wärme frei, die die Erhebung beschleunigt. Damit die Abgabe der Hitze andauert, muss man der Mischung feuchte und zertrampelte Blätter hinzufügen.

Die Temperatur des Kompostes kann 70 °C erreichen. Ein Thermometer ist unerlässlich, da die Saat nicht bei einer Temperatur von über 30 °C erfolgen sollte, um ein Schmelzen des Keimlings zu verhindern. Für viele Arten von Blumen und Gemüse kann die Aussaat unter warmen Schichten bereits im Januar erfolgen.
 

 

Gewächshäuser, Frühbeete und Treibfolien

 
Die Verwendung von Tunneln, Frühbeeten und Treibfolien ermöglicht es, den Treibhauseffekt zu nutzen, um die Erhebung der Pflanze zu beschleunigen. Es ist mehr an den Garten als an die Blumen angepasst.
 
Die Gewächshäuser schützen die Aussaat im Winter vor den klimatischen Gefahren (Wind, Regen, Hagel, Frost). Sie bestehen aus einer transparenten Kunststofffolie, die durch Bögen gespannt ist. Gewächshausanbau erfordert eine erhöhte Wachsamkeit und Kontrolle der Ernte.
 
Treibfolien haben die gleiche Nützlichkeit. Es handelt sich hierbei um eine transparente Plastikfolie, die an verschiedenen Stellen durchbohrt und auf die Kultur gelegt wurde. Es schützt vor Witterungseinflüssen, aber auch vor Schädlingen, Krankheiten und verhindert das Austrocknen des Bodens.

Mehr erfahren:

Um mehr über die Aussaat und weiterer Ausrüstung zu erfahren, konsultieren Sie unsere Ratgeber:

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John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn 49 Ratgeber écrits

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Bereits von Kindesbeinen an arbeitete ich im Garten der Familie. Vielleicht wurde deshalb mein Interesse für Pflanzen und Gartenarbeit geboren. So war es logisch für mich, zu einem gewissen Zeitpunkt Studien in Pflanzenbiologie und in Agronomie zu folgen.

 

Auf Anfrage verschiedener Verlage schrieb ich in 25 Jahren viele Bücher zum Thema Pflanzen, Pilze (ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt), in der ersten Zeit mehr Pflanzen-Bestimmungsbücher, später dann auch über die Gartenpflege und so konnte ich die erste Leidenschaft meiner Kindheit wiederbeleben.

 

Ich veröffentlichte auch regelmäßig in mehreren Fachzeitschriften Beiträge zum Thema Gartenarbeit, oder etwas allgemeiner gehaltene über Natur. Da es keinen Gärtner ohne Garten gibt, kultiviere ich meinen seit 30 Jahren in einer kleinen Ecke der Auvergne und praktiziere Anbaumethoden, die ich Ihnen gern empfehlen möchte.

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