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Wie man einen Gemüsegarten bewässert

Ratgeber verfasst von:
John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

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Die Bewässerung des Gemüsegartens erfolgt per Hand oder automatisiert. Um Wasser zu sparen, kann Regenwasser oder Wasser aus einem Brunnen verwendet werden. Die Wassermenge, die Häufigkeit und die Bewässerungszeit hängen von den Pflanzen und dem Klima ab.

Wichtige Eigenschaften

  • Art des Wassers
  • Art der Bewässerung
  • Menge
  • Frequenz
  • Tageszeit

Bewässerung des Gemüsegartens: Welches Wasser ist das Richtige?

In unseren Regionen ist es unrealistisch, einen Garten ohne Bewässerung zu kultivieren. Die Techniken haben sich in den letzten paar Jahrzehnten entwickelt und verschiedene Möglichkeiten existieren für den Gärtner in Bezug auf Technik und Wasserquelle, so dass Ihr Gemüse nicht zu viel unter der Dürre im Sommer leiden muss.
 


Regenwasser

 
Regenwasser eignet sich am besten für den Garten und ist völlig kostenlos! Die Regenwasserrückgewinnung ist heutzutage sehr populär geworden. Es gibt dafür von den Herstellern verschiedene Speicherbehälter, genannt Regenwasserrückgewinnunsbehälter, ober- oder unterirdisch, sowie Verteiler, die an eine Rinne anzuschließen sind.
 
 


Grundwasser

 
Im Wesentlichen das Wasser eines Brunnens, aber auch aus Quellen. Seine Qualität ist variabel, aber es ist kalt: Es ist besser, es mehrere Stunden auf der Oberfläche zu sammeln, bevor man damit die Pflanzen gießt. Die Gewinnung erfolgt mit Handpumpe, Oberflächenpumpe oder Tauchpumpe.


 


Wasser aus Flüssen und Teichen

 
Auch hier ist die Qualität variabel und hängt von der Bodenkultur und den Gewächsen im Umkreis ab. Darüber hinaus ist die Entnahme von Wasser oft verboten oder unterliegt einer Regulierung. Informieren Sie sich daher vorab und besorgen Sie sich, wie für das Grundwasser, eine für die Gewinnung notwendige Wasserpumpe.


 


Leitungswasser

 
Es ist mehr oder weniger gechlort, aber wenn man es 24 Stunden lang der Luft aussetzt, verliert es einen großen Teil des Chlors. Es wird am häufigsten via Bewässerungssystem, automatische Bewässerung oder per Schlauch oder Sprühpistole verteilt.

 

Die unterschiedlichen Bewässerungsmethoden


Kleiner Garten: Bewässerung von Hand

 
Die manuelle Bewässerung ist am einfachsten durchzuführen: Entweder eine Bewässerungsanlage mit oder ohne Gießkanne; oder mit einem Gartenschlauch ausgestattet mit einem Bewässerungsanschluss und einer Sprühvorrichtung oder einer Spritzpistole (wählen Sie ein Antitorsionsrohr).
 
Mit diesen Systemen können Sie die Pflanzen am Stengel gießen, was den dreifachen Vorteil bietet, Wasser zu sparen, das Laub nicht zu benetzen und nicht das Wachstum von Unkraut im Umfeld der Pflanze zu fördern. Manche Gemüse schätzen es jedoch, wenn Sie eine regenartige Bewässerung erhalten, wie die Salate und die Kohlköpfe; es ist auch die einzige Möglichkeit, Wasser zu den Sämlingen zu bringen.




Großer Garten: automatische Bewässerung

Sprinklerbewässerung

Installieren Sie dafür einen Rasensprenger am Ende des Gartenschlauches. Unter den verschiedenen vorhandenen Modellen ist der oszillierende Sprinkler für einen Gemüsegarten am passendsten. Es gibt auch eine Niederdruckvariante, die feinere Tröpfchen diffundiert.




 


Mikro-Bewässerung

Das mit geringem Druck zugeführte Wasser fließt durch einen auf dem Boden platzierten Wasserschluch oder, im System der Tropfbewässerung, durch Düsen, die das Wasser tropfenweise abgeben. Dies sind sehr lokalisierte Bewässerungen, die Wasser sehr langsam und regelmäßig abgeben und somit Geld sparen.
 
Alle diese Systeme können programmiert werden, was nützlich ist, um die Bewässerung für den Abend, den Tag vor einer Abreise oder für eine längere Abwesenheit zu planen. Es gibt verschiedne Wasserzeitschaltuhren und unterschiedliche Technologien - mit Regenmesser, Smartphone-Anwendung, etc.
 
Das vollautomatische Bewässerungssystem ist teuer, besonders wenn es vergraben ist.

Bewässerung des Gemüsegartens: Frequenz und Menge



Die Wasserversorgung (Häufigkeit und Menge) hängt natürlich ab von den klimatischen Bedingungen, aber auch vom Gemüse und der Beschaffenheit des Bodens.

In der Regel sind sandige und demnach filternde Böden bei jeder Bewässerung häufiger und in geringeren Mengen zu bewässern als Böden, die Wasser gut halten (tonhaltige Böden).

Es ist nutzlos, den Garten zu oft zu bewässern, sogar mitten im Sommer. Übermäßige Bewässerung kann Pilzbefall verursachen, den Boden auslaugen (Versickern von Nährstoffen) und weniger schmackhaftes Gemüse produzieren.

Mit Ausnahme von Sämlingen, die häufiger bewässert werden müssen, ist es am besten, den Garten seltener zu bewässern, aber jedes Mal mehr Wasser zu verwenden. So dringt das Wasser tiefer in die Erde ein, was die Wurzeln ermutigt, ebenso tiefer vorzudringen, um das Wasser aufzunehmen. Wenn die Wurzeln tiefer sind, wird die Pflanze widerstandsfähiger gegen die Trockenheit sein, die zuerst die Bodenoberfläche beeinflusst.

Zur besten Zeit des Tages gießen



Die Nacht ist der beste Moment, weil die Verdunstungsverluste in der Nacht geringer sind.

Wenn Sie sich Sorgen machen über das Auftreten von nächtlichem Frost, der zu Beginn oder am Ende der Saison in Bergen auftreten kann, ist es besser, früh am Tag zu gießen. Vermeiden Sie jedoch Sprinklerbewässerung in praller Sonne.
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John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn 45 Ratgeber écrits

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Bereits von Kindesbeinen an arbeitete ich im Garten der Familie. Vielleicht wurde deshalb mein Interesse für Pflanzen und Gartenarbeit geboren. So war es logisch für mich, zu einem gewissen Zeitpunkt Studien in Pflanzenbiologie und in Agronomie zu folgen.

 

Auf Anfrage verschiedener Verlage schrieb ich in 25 Jahren viele Bücher zum Thema Pflanzen, Pilze (ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt), in der ersten Zeit mehr Pflanzen-Bestimmungsbücher, später dann auch über die Gartenpflege und so konnte ich die erste Leidenschaft meiner Kindheit wiederbeleben.

 

Ich veröffentlichte auch regelmäßig in mehreren Fachzeitschriften Beiträge zum Thema Gartenarbeit, oder etwas allgemeiner gehaltene über Natur. Da es keinen Gärtner ohne Garten gibt, kultiviere ich meinen seit 30 Jahren in einer kleinen Ecke der Auvergne und praktiziere Anbaumethoden, die ich Ihnen gern empfehlen möchte.

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