So finden Sie das richtige Sonnensegel

So finden Sie das richtige Sonnensegel

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

70 Ratgeber

Sonnensegel gibt es als Dreieck oder in rechteckiger Form. Sie werden auf dem Balkon oder der Terrasse aufgespannt. Wasserdichte Sonnensegel können Sie zudem vor leichtem bis starkem Regen schützen. Damit Sie auch genau das finden, was Sie brauchen und sich wünschen, sollten Sie bei der Wahl Ihres Sonnensegels auf die verschiedenen Materialien, Formen, Farben und Befestigungen achten. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen unsere Tipps.

Wichtige Eigenschaften

  • Material
  • Flächengewicht
  • Form
  • Farbe
  • Befestigungszubehör
Zu den Sonnensegeln

Standort und Art des Sonnensegels


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Sonnensegel kann man auf einer Terrasse wie auch im Garten oder auf dem Balkon anbringen, je nachdem, welche Möglichkeiten der jeweilige Standort bietet und welche Art Schutz gewünscht ist. Sie können an Bäumen, Wänden oder Pfosten befestigt werden. Bei der großen Auswahl an Sonnensegeln müssen Sie anschließend entscheiden, ob Sie nur einen Sonnenschutz wünschen oder auch einen Regenschutz.

Durchlässige Sonnensegel bestehen aus mikroperforiertem Stoff, der Luft durchlässt, aber keine UV-Strahlen. Sie bieten perfekten Schutz vor Sonneneinstrahlung, halten Wind besser stand als wasserdichte Sonnensegel, schützen aber nicht vor Regen. Man verwendet sie hauptsächlich in nicht sehr windigen Gegenden, um beispielsweise eine schattige Sitzecke im Garten zu schaffen oder die Terrasse zu schützen. Sollte es doch windig sein, ist es gut zu wissen, dass man das Sonnensegel am besten leicht gedreht und geneigt aufhängt, damit sich der Wind darin nicht so gut fangen kann.

Wasserdichte Sonnensegel bestehen aus engmaschigem Gewebe, das Wasser abperlen lässt: So fließt das Wasser am Tuch herunter, ohne in den Stoff einzudringen. Damit eignen sie sich perfekt als Vordach vor dem Haus. Wasserdichte Sonnensegel, die sowohl vor der Sonne als auch vor Regen schützen, sind allerdings nicht luftdurchlässig. Damit kein Treibhauseffekt entsteht, muss das Segel daher ziemlich hoch aufgehängt und außerdem gut gespannt werden. Auch hier sollte man auf eine leichte Neigung achten, damit sich bei Regen in der Mitte des Tuchs keine Pfütze bildet.

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Sonnensegel

Sonnensegel und ihre Materialien

Man unterscheidet zwischen drei Hauptmaterialien, deren Flächengewicht die Qualität bestimmt: je dichter, desto solider das Sonnensegel. In der Regel beträgt das Flächengewicht zwischen 150 g/m² und 340 g/m².

Sonnensegel aus Polyester


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Sonnensegel aus Polyester sind sowohl UV- als auch witterungsbeständig und schützen vor Sonne und Regen. Sie verformen sich nicht, sind reißfest und lassen sich mit lauwarmem Wasser und milder Seife sehr leicht reinigen. Allerdings tendieren Polyestersegel dazu, Hitze zu stauen, wenn sie zu niedrig aufgehängt werden.

Sonnensegel aus Polyethylen


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Sonnensegel aus Polyethylen bestehen aus weniger engmaschigem Gewebe, das luftdurchlässig ist, zugleich aber auch wasserdicht und langlebig. Die leichten Segel bieten auch dem Wind weniger Angriffsfläche. Wählen Sie am besten ein zusätzlich behandeltes Segel, das UV- und fleckenbeständig ist.

Sonnensegel aus Acryl


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Die widerstandsfähigen und oft wasserdichten Acrylsegel sind durchgefärbt, damit die Farben lange halten und nicht mit der Zeit ausbleichen. Außerdem sind sie reißfest und fleckenbeständig.

Sonnensegel und ihre Formen, Farben und Maße


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Sonnensegel gibt es in quadratischer, rechteckiger oder dreieckiger Form. Alle drei Formen sind in vielen verschiedenen Maßen erhältlich, vom Mini-Format bis zum XXL-Modell, um allen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden. So können Sie eine große Terrasse beispielsweise mit einem einzigen Sonnensegel überdachen oder mehrere, sich überlappende Segel aufhängen, um einen kunstvollen Effekt zu kreieren. Aber vergessen Sie bei der Berechnung der gesamten Oberfläche, die von dem Segel eingenommen wird, nicht, mindestens 30 cm zwischen den Aufhängungspunkten und den Ecken des Segels mit einzukalkulieren.

Auch Farben gibt es in großer Vielfalt. Softe Farbtöne sorgen für ein gemütliches, kuscheliges Ambiente, während leuchtende, bunte Farbtöne eher modern und frisch wirken. Sie sollten allerdings wissen, dass dunkle Farben UVA- und UVB-Strahlen vollständig abhalten und daher gerade für sonnenreiche Regionen empfohlen werden. Helle Farben haben eine Wirksamkeit, die in etwa mit dem Sonnenschutzfaktor 50 gleichzusetzen ist, was in Deutschland in der Regel ausreicht.

Sonnensegel und ihre Befestigungssysteme


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Für Sonnensegel kann verschiedenes Befestigungszubehör erforderlich sein. Meistens besteht es aus (rostfreiem) Edelstahl.

  • Karabinerhaken oder Schäkel dienen dazu, Sonnensegel an Ringen oder Haken zu befestigen.
  • Die Segelspanner, helfen eine gute Spannung der Sonnensegel sicherstellen und sie flexibel auszurichten. Sie haben allerdings die Tendenz haben, im Laufe der Zeit zu erschlaffen.
  • Systeme mit Seilzug und Wickelrolle sorgen dafür, dass sich Höhe und Spannung des Sonnensegels leicht und schnell ändern lassen.
  • Durch Seile können die Abstände zwischen dem Sonnensegel und den Befestigungsstellen vergrößert werden. Aber Vorsicht: Sonnensegel flattern und vibrieren dann gerne im Wind.
  • Wandbefestigungen oder Bügel werden in Kombination mit geeigneten Dübeln je nach ihrer Form an flachen Wänden oder auch an Innen- und Außenecken befestigt.
  • Stangen für Sonnensegel können aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder sogar aus Holz bestehen und ermöglichen eine Befestigung am Boden.
  • Haken und Muttern sind dazu da, das Sonnensegel an den Stangen zu befestigen.

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Spanner für Sonnensegel

Zu den Sonnensegeln

Ratgeber verfasst von:

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden, 70 Ratgeber

Sylvia, Journalistin, Dekorateurin, Dresden

Nach meiner Zeit bei mehreren Fernsehsendern entschied ich mich, meine Feder für mich sprechen zu lassen und als Journalistin und Herausgeberin zu arbeiten. Meine Interessen und auch meine Texte gehen in die verschiedensten Richtungen: Ich liebe das Dekorieren und das Heimwerken genauso sehr wie historische oder wissenschaftliche Themen und schreibe seit über zwanzig Jahren darüber. Auf der Habenseite stehen bei mir verschiedene Lehrwerke, Romane und Erzählungen, zahlreiche Artikel voller Tipps aus dem Bereich Deko und DIY, die ich in meinem alten Haus, das ich eigenhändig saniere, ausprobiert habe.

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