Eine riesige Auswahl an Heimwerkerbedarf

Ihr Einkaufsguide für die Wahl des richtigen Weihnachtsbaums

Ratgeber verfasst von:
Sebastian, Autor, München

Sebastian, Autor, München

185 Ratgeber

Künstlicher oder echter Baum? Nordmann- oder Edeltanne? Gemeine Fichte oder Stechfichte? Omorika-Fichte oder mit Kunstschnee besprühter Baum? In diesem Guide erklären wir, wie Sie den Schönsten wählen: einen wohlriechenden Baum, der seine Nadeln unter dem Gewicht der Kugeln nicht verliert und wärmebeständig ist.

Wichtige Eigenschaften

  • Wuchs der Zweige und Äste
  • Abgeholzt oder im Topf
  • Baumart
  • Geschmückter oder ungeschmückter Kunstbaum
  • Größe
  • Platzbedarf

Weihnachtsbaum: gefällt, im Topf oder künstlich?

 


Natürlicher Baum

Neben der Tatsache, dass man aus mehreren Baumarten, auf deren Merkmale wir in den nächsten Absätzen näher eingehen, wählen kann, kann man sich zwischen Bäumen im Topf oder abgeholzten Bäumen entscheiden.

Baum im Topf

Bäume im Topf können nach den Festtagen wieder in Ihrem Garten oder einem Wald in Ihrer Nähe eingepflanzt werden. Nehmen Sie dabei jedoch Rücksicht auf die Umwelt (nur in einem Nadelwald einpflanzen) und gehen Sie sicher, dass der Eigentümer damit einverstanden ist. Im darauffolgenden Jahr können Sie ihn mit seinen Wurzeln ausheben und erneut im Wohnzimmer aufstellen. Hauptvorteil: Der Baum endet nicht auf dem Müll oder dem Kompost.

Gefällter Baum

Nach dem Abholzen wird der Tannenbaum zuhause aufgestellt und anschließend weggeworfen. Sie wählen jedes Jahr einen neuen Baum, welcher nach dem Tag der heiligen drei Könige meist über die Müllabfuhr oder auf den Kompost entsorgt wird. Die Farbe und der Duft variieren je nach Baumart. Vorteil Nummer 1: er ist günstiger als ein Baum im Topf. Nachteil: manche Arten verlieren bereits nach kurzer Zeit ihre Nadeln.



Kunstbaum

Die künstlichen Bäume können nach dem Zusammengelegen und Verstauen in ihrer Verpackung in der Garage, im Waschraum oder auf dem Dachboden aufbewahrt werden. Unter den hochpreisigeren Modellen findet man sehr edle und natürlich anmutende Ausführungen. Ihr Hauptvorteil ist, dass sie ihre Nadeln nicht verlieren und auf lange Sicht günstiger sind, da sie viele Jahre genutzt werden können.

Weihnachtsbaum: Nordmann, Nobilis oder Fichte

ManoMano


Die wichtigsten Charakteristiken eines Weihnachtsbaums sind seine Farbe, sein Geruch, seine Haptik und nach sowie die Zeit, bis er zu nadeln beginnt, was besonders bei einem gefällten Baum eine Rolle spielt. Bevor Sie ihn in seinem Glanz bewundern können, müssen Sie die Lichter an den Zweigen anbringen!


Nordmann-Tanne: der Weihnachtsbaum, der seine Nadeln nicht verliert



Die Nordmann-Tanne (Abies nordmanniana), ein Weihnachtsbaum der nicht sticht und nach dem Fällen nicht nadelt. Sie charakterisiert sich durch ein kräftiges Grün, riecht nicht sehr intensiv und ihre Äste wachsen dicht und fühlen sich weich an.



Nobilis-Tanne: der Baum, der weihnachtlichen Duft verströmt

Auch bekannt als Edeltanne (Abies procera oder Abies nobilis) verführt sie die meisten Käufer mit ihrem wohlriechenden Duft. Außerdem handelt es sich, um eine Baumart die sehr wärmebeständig ist. Wenn Sie eine Nobilis-Tanne im Topf wählen, haben Sie die Garantie für einen duftenden Baum, der seine Nadeln die gesamte Weihnachtszeit über nicht verliert.

Fichte: kostengünstiger Baum, der bevorzugt im Topf gewählt werden sollte 

Wenn eine Fichte gefällt wird, verliert sie bei der leichtesten Bewegung ihre Nadeln und es kommt zu einer grünen Lawine... Wenn Sie also eine akrobatische Katze haben, ist von dieser Baumart eher abzuraten. Als günstiger Weihnachtsbaum hat die Fichte (Picea abies) weniger dichte Äste als die Nordmann-Tanne, duftet im Vergleich zur Edeltanne nicht sehr intensiv, ihre Wuchsrichtung ist sehr gleichmäßig und im Topf kann er mindestens drei Wochen lang im Wohnzimmer stehen. 



Blaufichte

Die Blaufichte (Picea pungens) trägt ein wunderschönes bläuliches Baumkleid. Sie verliert ihre spitzen und starren Nadeln nicht, verträgt Wärme problemlos und verströmt angenehmen Tannenduft!



Omorika-Fichte: eine unkonventionelle Sorte

Die Omorika-Fichte (Picea omorika) kann Ihr Wohnzimmer zum Fest verschönern, es ist jedoch nicht die beliebteste Sorte, da sich ihre Zweige sich sehr schnell unter dem Gewicht Ihrer Weihnachtsdeko biegen.
 


Wählen Sie einen Baum mit harmonischer Wuchsform 

In Abhängigkeit Ihres Wachstums entwickeln sich die Tannen in mehr oder weniger gleichmäßiger Form, sodass die Tannen beim Baumverkauf von den Produzenten in zwei Gruppen eingeteilt werden:
  • erste Wahl mit den schönsten Bäumen – Form, Proportion der Äste, Dichte der Zweige. Diese etwas teureren Modelle bestechen durch ihre harmonische Wuchsform
  • zweite Wahl Bäume mit kleinen Ungleichmäßigkeiten in Ihrer Kronenform – ungleichmäßig wachsende Zweige, Disproportionen usw.

Weihnachtsbaum: die Auswahl eines künstlichen Weihnachtsbaums


Die künstlichen Weihnachtsbäume bestehen aus Metall- oder PVC-Stangen. Die Äste werden wie ein Regenschirm nach oben geklappt, um den Baum platzsparender verstauen zu können. Die künstlichen Bäume sind in verschiedenen Größen und Stilen erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist... Dennoch sind wir noch weit Kitschniveau der amerikanischen Weihnachtsbäume entfernt! 
 


Mit Kunstschnee besprühter Baum

Der mit Kunstschnee besprühte Baum verleiht den Eindruck als wäre er eingeschneit. Mit stilvoller Dekoration geschmückt sorgt er für einen verblüffenden Effekt. Da ist die weihnachtliche Winterwunderland-Atmosphäre garantiert! Echte Bäume, die mit Schnee besprüht sind, wirken dabei authentischer als künstliche, besprühte Bäume.


Ungeschmückter, künstlicher Baum

Die günstigeren Kunst-Weihnachtsbäume sind nicht unbedingt schön anzusehen. Die hochwertigeren Modelle sind jedoch oftmals täuschend echte Nachahmungen und geschmückt mit Girlanden und Weihnachtskugeln erzeugen Sie eine großartige Wirkung!


Geschmückter Baum

Zusammengebaut und schon geschmückt! Die geschmückten leuchtenden Weihnachtsbäume erinnern an ein "Komplettpaket" für Weihnachten und scheinen eine Notlösung zu sein für diejenige zu sein, die mal wieder zu spät dran sind und ihren Baum erst am 24. Dezember schmücken! Er kann mit Lichterketten, Weihnachtsmannfiguren dekoriert, künstlich beschneit usw. werden.   


Werfen wir einen genaueren Blick auf die Qualität der künstlichen Bäume

Was die Qualität betrifft, wird bei den preisgünstigeren Modellen auch hier gespart und mit ihren spärlichen Zweigen wirken sie eher wie ein Baum, der gerade einen Wirbelsturm hinter sich hat. Wenn Sie sich für die Plastikbaum-Variante entscheiden, wählen Sie eine natürlich wirkende Imitation! Achten Sie dabei auf die Form, die Dichtheit der Äste und die Anzahl der Zweige. Ein günstiger Baum ist meistens kein schöner Baum!

Die 6 wichtigsten Tipps für die Wahl des perfekten Baums

1. Wenn Sie einen Garten haben, ist ein Baum im Topf die beste Wahl: er kann in jedem Jahr wiedereingepflanzt werden und stellt sowohl ökologisch als auch preislich gesehen die beste Lösung dar. Achtung: im Laufe der Jahre kann der Wurzelballen sehr groß werden... und Sie müssen den Topf wechseln! 

2. Beim Kauf eines gefällten Baums, sollten Sie keine Fichte wählen, wenn Sie eine Katze haben! Wenn Ihre Katze mit dem Kugeln spielt oder akrobatische Kunststücke vorführt, haben Sie in 10 Tagen keine Nadeln mehr an Ihrem Baum!

3. Alle abgeschnittenen Bäume trocknen relativ schnell aus. Aus diesem Grund sollten Sie ihn höchstens 2 Wochen vor dem Heiligen Abend aufstellen. Ansonsten sollten Sie die Ratschläge 1, 4 und 5 beachten!

4. Wenn Sie die Lebensdauer Ihres Weihnachtsbaums erhöhen möchten, platzieren Sie den Stamm in einen Sandeimer, den Sie von Zeit zu Zeit mit etwas Wasser begießen.

5. Wenn Ihr Christbaumschmuck keine elektrischen Lichterketten enthält können Sie ihn gelegentlich mit etwas Wasser besprühen.

6. Die Wahl eines Baumes der richtigen Größe und an Ihr Wohnzimmer angepassten Raumbedarf ist von elementarer Bedeutung. Treffen Sie Ihre Wahl in Abhängigkeit des vorhandenen Platzes! 

Wann stellt man seinen Christbaum auf?

Der christlichen Tradition zufolge wird der Baum am Abend des 24. Dezembers, am Heiligen Abend also, aufgestellt und geschmückt. Um ihn in seiner Pracht bewundern zu können und den Kindern eine Freude zu machen, wird er jedoch häufig 2 bis 3 Wochen vor Weihnachten, also eher gegen Anfang Dezember aufgebaut. Man sollte dabei bedenken, dass das Aufstelldatum in Abhängigkeit der Baumart zu wählen ist, sowie der Tatsache, ob er im Topf bleibt oder gefällt wird: 2 Wochen vor Weihnachten für Baumarten, die ihre Nadeln verlieren (abgeholzte Fichten), 3 Wochen vor Beginn der Adventszeit bei Arten, die ihre Nadeln nicht verlieren und widerstandsfähig gegenüber Wärme sind (Nobilis, Nordmann, Pungens) und bis Ende November für Tannenbäume im Topf, wobei man Arten bevorzugen sollte, die am wenigsten nadeln und die Wärme gut vertragen (Nobilis, Nordmann, Pungens und Fichte für den kleinen Geldbeutel).

Weitere Tipps und Ratgeber zum Thema Weihnachtsdekoration finden Sie unter folgenden Links:
So machen Sie Ihre Weihnachtsdekoration zum Erfolg
Weihnachtsdekoration für Draußen: Wie sie Ihnen gelingt!
Wie recycle ich meinen Weihnachtsbaum?

Fanden Sie diesen Ratgeber hilfreich? Ja
2 Hilfreiche Bewertungen
Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Autor, München 185 Ratgeber écrits

Sebastian, Autor, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe.

Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet.

Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.

Die Produkte zu diesem Ratgeber