Haus und Garten im Juni

Haus und Garten im Juni

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

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Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

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Mit der Sommersonnenwende, dem Johannistag, dem Beginn der Heuernte, den ersten Urlaubsreisenden und einem merklichen Anstieg der Temperaturen läutet der Monat Juni den Sommer ein. Im Juni läuft auch der Gemüsegarten auf Hochtouren, und so manch einer stürzt sich in große Umbauten und Renovierungsarbeiten.

Wichtige Eigenschaften

  • Gemüsegarten: pflanzen, umpflanzen und bewässern
  • Rasenpflege
  • Grillen: das müssen Sie beachten
  • Pool: Aufbau und Pflege
  • Renovierung
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Keine Verschnaufpause für den Gärtner 


Keine Verschnaufpause für den Gärtner

Zwischen pflanzen, umtopfen, bewässern, Unkraut jäten und einem wachsamen Auge auf das gute Gedeihen der Pflanzen zeigt sich der Juni für Gärtner und Gartenliebhaber von der sportlichen Seite. Mit den ersten schönen, warmen Tagen können Tomaten, Gurken, Melonen und andere kälteempfindliche Pflanzen ausgepflanzt werden. Denken Sie auch daran, Blumenbeete, Kübel und Töpfe mit ein- und zweijährigen Pflanzen, Stauden und Blumenzwiebeln zu bepflanzen. Hier bieten sich beispielsweise Ringelblumen, Nelken, Prunkwinden, Vergissmeinnicht und Stockrosen an, aber auch Portulak, Petunien wie die Sorte "Surfinia", Kapuzinerkresse, Dahlien, Gladiolen und Krokusse ...

An schattigen Plätzchen eignen sich Fuchsien und Springkraut. So sichern Sie sich in der Sommerzeit einen bunten, aromatischen Garten. Schuffeln Sie den Boden von einzeln oder in Reihen gepflanzten Gemüsepflanzen gut auf: So lockern und lüften Sie den Boden, senken den durch Verdunstung entstehenden Wasserverlust und stören den Entwicklungszyklus einiger Parasiten. Gießen Sie möglichst am Abend oder sehr früh morgens und decken Sie Ihre Kulturen mit Stroh ab, dann kann kaum noch etwas schief gehen. 

Ein kleines Grillfest unter Freunden


Ein kleines Grillfest unter Freunden

Ob Holzkohle-, Elektrogrill oder Plancha, ist natürlich Geschmackssache – aber nicht nur! Wer ländlich lebt und einen eigenen Garten ohne direkten Nachbarn besitzt, braucht sich die Frage nicht zu stellen, aber für Bewohner von Wohnsiedlungen oder Städter in Wohnungen mit Balkon oder Terrasse sieht die Sache anders aus: Hier können für die Nutzung des Grills konkrete Vorschriften gelten.

Aus Sicherheitsgründen ist der Holzkohlegrill auf Balkonen und Terrassen von Wohngebäuden verboten. Wenn allerdings kein Verbot vonseiten der Stadt, Gemeinde oder Miteigentümerschaft besteht und kein Dekret das Grillen während Trockenperioden verbietet, ist die verantwortungsbewusste Nutzung des Grills grundsätzlich erlaubt. Natürlich sollte man dabei immer auf die Grundregeln des Zusammenlebens achten: Wenn man sieht, dass der Nachbar seine Wäsche auf dem Balkon trocknet oder sein Schlafzimmerfenster geöffnet hat, können hitzige Streitfälle vermieden werden, wenn man einfach kurz Bescheid sagt. Nur wenige Menschen sind begeistert, wenn ihre frisch gewaschene Bettwäsche oder Kleidung nach Grillwürstchen oder Kotelett riecht.

Ein schöner Rasen kennt keinen Preis


Ein schöner Rasen kennt keinen Preis

Wenn man einmal von Kunstrasenbesitzern absieht, die den Aufwand für ihren grünen Teppich per Dreisatz anhand von Kaufpreis, Verlegezeit und Alter des "Gärtners" ausrechnen können, ist ein schöner, grüner Rasen keine so banale Angelegenheit, wie es den Anschein haben mag. Einen schönen Rasen muss man sich verdienen, und nein, mähen und wässern genügt nicht. Zunächst muss gegen Ende des Winters der Boden gewalzt werden. Ab dem dritten Jahr kommt zu Beginn des Frühlings der Vertikutierer zum Einsatz und bei Grünflächen, über die regelmäßig gelaufen wird, auch der Rasenlüfter. Die Versorgung mit Stickstoffdünger in drei Schritten zwischen März und September sorgt für eine leuchtend grüne Farbe. Bei Bedarf kann vor Mitte Juni nachgesät werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, die ganze Saison über von Hand das Unkraut zu entfernen.

Zwischen Juni und September wird außer bei Regen zweimal täglich gewässert (zwischen 5 und 10 mm pro Bewässerung). Mähen Sie Ihren Rasen regelmäßig und starten Sie mit 5 cm Schnitthöhe zu Beginn der Saison. Anschließend sollte der Rasen zweimal pro Woche bei 3 cm Schnitthöhe gemäht werden. Schneiden Sie am besten nicht mehr als ein Drittel der Graslänge ab, damit Sie das Schnittgut nicht einsammeln müssen. Wenn Sie dann noch eine Runde mit dem Kantenschneider drehen, ist das Gras auf der anderen Seite des Nachbarzauns auch sicher nicht mehr grüner!

Ein Nickerchen im Schatten


Ein Nickerchen im Schatten tut nicht nur sonntags gut

Laut dem DAK-Gesundheitsreport 2017 berichten rund 80 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland von Schlafproblemen. Seit 2010 ist der Anteil der von Ein- und Durchschlafproblemen betroffenen 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmer um 66 % angestiegen (Quelle: dak.de). Daraus ergeben sich zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gesundheit: Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Stress ... Und was hilft dagegen?

Ein 10- bis 30-minütiges Nickerchen am Nachmittag, sobald erste Müdigkeitserscheinungen und Aufmerksamkeitsschwächen auftreten. Ein tägliches Nickerchen holt nicht nur den versäumten Schlaf nach und gleicht die daraus entstehenden Beeinträchtigungen aus, sondern verbessert auch die kognitiven und psychomotorischen Fähigkeiten, verleiht neue Energie, bekämpft Müdigkeit und erhöht die Aufmerksamkeit. Ob Hängematte, Hollywoodschaukel oder Liegestuhl, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen 


Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Abgesehen von Planschbecken für Kinder sollte das Wasser Ihres Pools unabhängig, von dessen Größe regelmäßig gründlich überprüft und gereinigt werden. Jeder Poolbesitzer weiß, dass der ideale pH-Wert zwischen 7,2 und 7,4 liegt und dass Werte darüber oder darunter die Gesundheit der Badenden gefährden kann (es können insbesondere Hautreizungen auftreten). Außerdem sollten Allergiker keinesfalls chemische Desinfektionsmittel verwenden, sondern das Wasser mit Ozon desinfizieren, das keine Reizungen von Haut und Schleimhäuten hervorruft. 

Wer erstmals einen Aufstellpool aufbaut, sollte auch die Vorbereitung des Untergrunds nicht unterschätzen. Selbst ein kleinerer Aufstellpool mit 4 Metern Durchmesser fasst rund 10 Kubikmeter Wasser. Das entspricht einem Gewicht von 10 Tonnen. Wenn ein derart hoher Druck auf der Auskleidung am Boden lastet, fühlt sich der kleinste darunter eingeklemmte Zweig nicht nur unangenehm unter der Fußsohle der Badenden an, sondern wird früher oder später die Poolfolie durchbohren. Und schließlich unterliegen Sie als Eigentümer eines Aufstell- oder Einbaupools (der eine Gefahrenquelle darstellt) der Verkehrssicherungspflicht. Das bedeutet, Sie müssen entsprechende Sicherungsmaßnahmen treffen, damit zum Beispiel Kinder am unbeaufsichtigten Zugang zum Pool gehindert werden.

Im Kühlen bleiben und viel trinken


Im Kühlen bleiben und viel trinken

Wenn im Sommer die ersten Hitzewellen heranrollen, bleibt auch der Temperaturanstieg in den Innenräumen nicht unbemerkt und wirkt sich direkt auf unseren Alltag und unser Wohlbefinden aus: Müdigkeit, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Flüssigkeitsmangel ... Um diesen Temperaturanstieg und die damit einhergehende Beeinträchtigung der Gesundheit zu vermeiden, ist es wichtig, die Wohnräume kühl zu halten und die Raumtemperatur zu senken.

Da es nicht genügt, die Kühlschranktür offen zu lassen, und im Raum verteilte Eiswürfel mit der Zeit zu einem Wasserschaden führen können, sollte man Vorsorge treffen und noch vor der nächsten Hitzewelle zu konventionelleren Lösungen greifen. Wenn Sie noch nicht ausgerüstet sind, warten Sie mit dem Erwerb einer Klimaanlage oder eines Ventilators nicht, bis die Regale leer sind, und denken Sie am besten auch daran, täglich 2 Liter Wasser zu trinken, bevor Ihnen schwindelig wird. 

Renovierung oder Urlaub? 


Renovierung oder Urlaub?

Abgesehen von Ausbauarbeiten auf dem Speicher, die man lieber außerhalb der Sommerzeit oder bei kühlem Wetter durchführen sollte, damit man am Ende des Tages nicht völlig dehydriert ist, eignet sich die schöne Jahreszeit perfekt für eine Renovierung. Es regnet selten, die Tage sind lang, es ist warm, und man kann die Räume lüften, um Staub und VOC (Flüchtige organische Verbindungen) abziehen zu lassen.

Ob Anbau, neue Fenster und Türen, Dachsanierung, Fassadenrenovierung, eine neue Wandverkleidung, Fliesenlegen, Umbauten in der Küche oder ein neuer begehbarer Kleiderschrank... An Ideen mangelt es in der Regel nicht! 

Reisen mit dem Haustier


Reisen mit dem Haustier

Als unbestrittene (und zweifellos haarigste) Familienmitglieder sind unsere vierbeinigen Freunde auf jeden Fall mit dabei, wenn es in Richtung Süden geht. Aber die Zeiten, als der Hund noch hechelnd auf der Hutablage lag, sind lange vorbei. Bei Reisen mit dem Haustier müssen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. So kommt man beispielsweise um den Kauf einer Transportbox nicht herum. Wenn Sie mit Ihrem haarigen Begleiter (dem vierbeinigen, natürlich) im Flugzeug reisen möchten, sollten Sie beachten, dass der Transport von Tieren in einigen Flugzeugtypen und/oder für einige Reiseziele eingeschränkt oder verboten ist. Erkundigen Sie sich unbedingt bei der jeweiligen Fluggesellschaft und halten Sie sich an die nationalen und internationalen Vorschriften (Mindestalter, nicht erlaubte Rassen, Gewicht ...). Es werden ausschließlich Transportboxen akzeptiert, die der IATA-Norm entsprechen.

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Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München, 241 Ratgeber

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.