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Gartentipps Was im September pflanzen oder säen?

Ratgeber verfasst von:
John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

45 Ratgeber
Juli ist nicht der Monat, in dem viel gepflanzt und gesät wird. Wenn Sie aber noch Platz haben oder Platz frei wird durch erste Ernten (z.B. Frühkartoffeln), erfahren Sie hier, wie Sie diesen Platz nutzen können.

Wichtige Eigenschaften

  • Blattgemüse
  • Wurzelgemüse
  • Einjährige und mehrjährige Pflanzen
  • Blumen
  • Obst

Nutzgarten: Aussaat und Auspflanzung im Juli

An Blattgemüse können Sie Spinat, Lauch und so ziemlich alle Sorten Kohl (Grün-, Rot-, Weiß-, Blumenkohl etc.) und Salat (Kopf- und Schnittsalat, Chicorée, Rucola etc.) aussäen.

Gegen Ende des Monats können Sie damit beginnen, Feldsalat zu säen.

An Wurzelgemüse bieten sich in der ersten Julihälfte noch Möhren, Steckrüben, Schwarzwurzeln, Kohlrabi für die Aussaat an. Für Rote Beete ist es bereits ein bisschen spät.

Was Fruchtgemüse angeht, können Sie die ersten Zucchini- und Kürbis-Pflanzen noch einmal ersetzen. Bis Ende des Monats können Sie auch Stangenbohnen noch einmal aussäen, um sie im September und Oktober zu ernten.

Auch für eine Auffrischung Ihres Kräuterbeets ist Juli ein guter Moment: Säen Sie Petersilie, Kerbel, Koriander, Dill, Basilikum, Fenchel und Liebstöckel.

Säen Sie Zwischenfrucht als Gründünger, damit nichts im Garten brach liegt.


Auspflanzungen

Das wichtigste ist, dass Sie nicht während einer Hitzewelle pflanzen. Außerdem sollten Sie junge Planzen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Idealerweise pflanzen Sie, wenn es bewölkt ist. Bei Pflanzen mit großen Blättern wie Lauch, Salat und Mangold sollten Sie vor dem Auspflanzen rund ein Drittel der Blattlänge entfernen, um übermäßige Verdunstung zu verhindern.

 
Folgende Gemüsepflanzen stehen im Juli zur Auspflanzung bereit:
  • Kohl: Blumenkohl, Brokkoli, alle Sorten Kopfkohl, Rosenkohl. Stellen Sie sich auf eine Ernte ab Oktober ein. Graben Sie die Pflanzen bis zu den ersten Blättern ein und drücken Sie die Erde fest;
  • Rettich: Schwarzwurzel, Radieschen;
  • Lauch: bereit zum Auspflanzen, wenn sie Stiftlänge haben, entfernen Sie vorher allzu lange Wurzeln;
  • Sellerie: Stauden- und Knollensellerie;
  • Mangold;
  • Gurken (2. Generation);
  • Kräuterpflanzen.

Was ist sonst noch zutun?

Dünnen Sie aus: Möhren, Rote Beete, Salad, Lauch, Steckrüben etc. wachsen besser mit mehr Platz.

Schneiden Sie Fruchtgemüse-Pflanzen zurück
, damit sie früher tragen (Auberginen, Paprika, Gurken, Kürbisse etc.)

Binden Sie die Tomatenpflanzen an den Stützstangen fest.

Bewässern Sie Ihren Garten in den Abendstunden. Am praktischsten ist eine automatische Bewässerungsanlage.

Halten Sie Ihre Kartoffelpflanzen im Auge: Kartoffelkäfer können eine Ernte zunichte machen.
 
Tragen Sie alle zwei bis drei Wochen Brennnesseljauche auf Ihre Pflanzen auf, um Krankheiten vorzubeugen (besonders Tomaten und Kartoffeln).

Spannen Sie Schutznetze gegen Insekten auf, damit sie nicht ihre Eier auf Ihren Lauch-, Möhren- und Kohlpflanzen legen.

Im Obstgarten

Schneiden Sie Himbeersträucher, die nicht mehr wachsen, nach der Ernte bis kurz über den Boden zurück.

Dünnen Sie Ihre Apfel- und Birnbäume aus. Wenn die Bäume überladen sind, besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen.

Bewässern Sie die Obstbäume, die Sie im vergangenen Herbst und Winter gepflanzt haben.

Egal, wie Sie gegen Insekten vorgehen (Fallen, Schutznetze etc.): Halten Sie den Schutz in Schuss!

Was tun im Ziergarten im Juli?


Im Juli können Sie eine Reihe  mehrjähriger Pflanzen wie Flachs, Akeleien, Duftnesseln und Stockrosen im Gewächshaus säen. Auch für viele zweijährige Planzen ist Juli ein guter Zeitpunkt (Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Nelken, Mohn, Acker-Rettich, Muskatellersalbei...).

Blumenzwiebeln von Herbstblütern wie Herbstkrokussen, Zeitlosen, Sternbergien, Alpenveilchen und Madonnen-Lilien sollten im Juli gesetzt werden.

Die Setzlinge
der zwei- oder mehrjährigen Pflanzen, die Sie Ende Mai oder im Juni gezogen haben, können Sie im Juli auspflanzen.

Sie können damit beginnen, Schwertlilien zu teilen, die im nächsten Frühjahr blühen sollen. Die Wurzelstöcke müssen bodenbündig eingesetzt werden.
 
In Ihren Blumenkästen können Sie mitgenommene Pflanzen entfernen und durch neu ersetzen. Im Juli ist es noch nicht zu spät, um dafür Blumen für den Spätsommer zu wählen (Fuchsien, Salbei, Geranien, Dahlien, Mädchenaugen, Prachtkerzen etc.)
 
Und zum Schluss: Im Juli können Sie sehr gut Blütenbüsche wie Oleander, Straucheibisch, Schmetterlingsflieder, Rhododendron, Bartblumen, Säckelblumen, Zistrosen und Forsythien über Stecklinge vermehren, indem Sie die Äste abnehmen, die keine Blüten getragen haben.

Die übliche Instandhaltung

Misten Sie in Ihren Blumenkästen aus, indem Sie verwelkte Blumen entfernen, Dahlien anbinden etc.
 
Zu Anfang des Monats: Schneiden Sie die Büsche zurück, die im Frühjahr geblüht haben. Auch die Rosenbüsche, die nach der Blüte nicht erneut wachsen, sollten Sie zurückschneiden.

Der Rasen sollte regelmäßig gemäht und zwei Mal pro Woche bewässert werden, wenn es nicht regnet.





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John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn 45 Ratgeber écrits

John, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Bereits von Kindesbeinen an arbeitete ich im Garten der Familie. Vielleicht wurde deshalb mein Interesse für Pflanzen und Gartenarbeit geboren. So war es logisch für mich, zu einem gewissen Zeitpunkt Studien in Pflanzenbiologie und in Agronomie zu folgen.

 

Auf Anfrage verschiedener Verlage schrieb ich in 25 Jahren viele Bücher zum Thema Pflanzen, Pilze (ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt), in der ersten Zeit mehr Pflanzen-Bestimmungsbücher, später dann auch über die Gartenpflege und so konnte ich die erste Leidenschaft meiner Kindheit wiederbeleben.

 

Ich veröffentlichte auch regelmäßig in mehreren Fachzeitschriften Beiträge zum Thema Gartenarbeit, oder etwas allgemeiner gehaltene über Natur. Da es keinen Gärtner ohne Garten gibt, kultiviere ich meinen seit 30 Jahren in einer kleinen Ecke der Auvergne und praktiziere Anbaumethoden, die ich Ihnen gern empfehlen möchte.

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