Die richtige Auswahl des Elektrogrills

Die richtige Auswahl des Elektrogrills

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

203 Ratgeber

Ein Elektrogrill ist ideal für ein Grillvergnügen in der Wohnung oder auf dem Balkon, ohne die Nachbarn zu stören. Mit ihm lassen sich Würstchen sowohl im Garten als auch auf dem Wohnzimmertisch grillen. Wir verraten Ihnen, wo das Wasser und die Gewürze hingehören, damit Ihre Grillabende für 2 bis 8 Personen gelingen!

Wichtige Eigenschaften

  • Tisch- oder Standgrill
  • Material des Gehäuses und des Grillrosts
  • Zusatzausstattung und Handlichkeit
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Die richtige Auswahl Ihres Elektrogrills


Einen Elektrogrill kann man im Innen- und Außenbereich verwenden. Je nach Größe der Grillfläche eignet er sich für Grillabende für 2, 4, 6 oder 8 Personen. Er ist der beliebteste Grill der Großstädter, denn er ist kompakt,leicht, sicher und trotz der Rauchentwicklung bei der Zubereitung nicht vergleichbar mit einem Holzkohlegrill!
DieTemperatur erreicht schnell die nötige Höhe,er lässt sich einfach reinigen und muss nuran eine Steckdose angeschlossen werden.

Tisch- oder Standgrill


Elektrogrills gibt es als Tisch- oder Standvariante. Denken Sie beim Kauf daran, ob Sie einen Tischgrill für den Gebrauch im Innenbereich wünschen und ob Sie ein geeignetes Möbelstück haben, um ihn abzustellen. Tischgrills wiegen wenig, sind platzsparend und lassen sich mittig auf einen Tisch stellen, so dass Sie mit Freunden einen gemütlichen Abend à la Racletteparty genießen können! Elektro-Standgrills stehen frei und eignen sich zum Grillen auf dem Balkon. Wenn sie über eine Ablage oder eine Mini-Arbeitsfläche verfügen, ist kein Servierwagen nötig. Sie sind sperriger und wiegen mehr, haben aber praktischerweise abnehmbare Füße, weshalb sie sich leicht in einen Tischgrill umwandeln lassen.

Beschreibung des Garapparats


Form, Farbe und Maße eines Grills bestimmen sein Design und den Bedienkomfort. Der Garapparat jedoch ist immer ähnlich und umfasst:

  • Ein Gestell, das aus drei Materialien bestehen kann, und zwar aus Thermoplast (leicht und preisgünstig), aus pulverbeschichtetem Stahl (widerstandsfähiger, doch rostanfällig bei Kratzern, mittlere Preisklasse) oder aus emailliertem Stahl (schwer und widerstandsfähig, obere Preisklasse);
  • einelektrisches Heizelement, das so groß ist wie die Grillfläche und etwa 2000 W bietet (je höher die Wattleistung, desto kürzer die Zubereitungszeit);
  • einen Temperaturregler,mit dem sich die Temperatur von minimal bis maximal einstellen lässt;
  • einen Grillrost aus vernickeltem Stahl (preisgünstige Modelle) oder aus Edelstahl für eine höhere Qualität und Rostbeständigkeit;
  • eine Fettauffangschale, die sich bei einigen Modellen herausnehmen lässt, was die Reinigung erleichtert.

Eigenschaften und Zusatzausstattung


Um seinen Elektrogrill nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen an das Grillvergnügen anzupassen, kann man folgende Extras wählen:

  • eine Ablagefläche als Aufbewahrungsplatz für Standgrills, die dem Koch einen willkommenen Handlungsspielraum bietet;
  • zwei Griffe am Grillrost für eine bessere Handhabung und ein geringeres Verbrennungsrisiko;
  • eine Grillplatte oder einen halboffenen Grillrost für die Zubereitung von gegrilltem Gemüse, knusprigem Speck oder Paprika wie in einer Plancha usw. ;
  • eine herausnehmbare Schale aus Aluminium unter dem Rost zum Auffangen des Fetts;
  • einen abnehmbaren Windschutz, der hinter dem Rost angebracht ist und auch gegen spritzendes Fett schützt;
  • einen Sicherheitsschalter, der die Stromzufuhr des Heizelements unterbricht, wenn dieses aus dem Grill entfernt wird, und eine Kontrollleuchte;
  • einen zweiten Grillrost , um die Spieße und Würstchen warm zu halten, während ein zweiter Durchgang zubereitet wird;
  • einen Deckel zum Schmorenà la Holzgrill von Weber, wobei der Deckel ein Thermometer umfassen kann, damit man jederzeit die Temperatur dieses improvisierten Ofens im Blick hat;
  • einen motorisierten Drehspieß für knusprige Brathähnchen;
  • eine seitliche Arbeitsfläche , auf der man die Spieße würzen oder die Gabel und weiteres Grillzubehör während der Zubereitung ablegen kann.
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Warum und wofür man Wasser in einem Elektrogrill verwenden sollte


Elektrogrills funktionieren über ein elektrisches Heizelement, das so nahe wie möglich am Grillrost angebracht ist. Unter diesem befindet sich eine herausnehmbare Auffangschale für Fett,denn Würstchen, Fleischstücke und Spieße verlieren beim Grillen reichlich davon.

Wie kann man also verhindern, Stunden mit der Reinigung seines Elektrogrills zu verbringen? Füllen Sie Wasser in die Fettauffangschale. Sobald sich das Fett darin angesammelt hat, leeren Sie die Schale einfach und reinigen sie mit einem Haushaltsprodukt, z. B. mit Spülmittel.

Das Wasser muss unbedingt vor dem Grillen in die Schale gegeben werden, wenn das Heizelement noch nicht heiß ist. Dabei müssen Sie die Schale nicht randvoll befüllen, ein Drittel genügt.

Elektrogrill: 5 Tipps für die richtige Wahl


  1. Verwenden Sie bevorzugt einen Grill mit einem größeren Heizelement, um die Grillfläche optimal zu nutzen.

  2. Nach der Größe der Grillfläche richtet sich auch die Anzahl der Personen, für die der Grill gedacht ist. Kaufen Sie also den Grill entsprechend der Anzahl Ihrer Gäste.

  3. Eine hohe Heizleistung reduziert die Zubereitungszeit.

  4. Wenn Sie eine Grillplatte oder einen halboffenen Grillrost kaufen, können Sie Ihren Grill als Plancha verwenden und Gemüse und Fleisch grillen.

  5. Eine herausnehmbare Fettauffangschale erleichtert die Reinigung, vor allem wenn Sie in diese etwas Wasser füllen.

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Ratgeber verfasst von:

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München, 203 Ratgeber

Sebastian, Heimwerker Autodidakt, München

Nach meinem Abschluss an einer Handelshochschule bot sich mir die Gelegenheit, eine Ausbildung zum Zimmermann zu machen. Was für ein edler, aber harter Beruf! Die Winter und der Regen trieben mich jedoch von den Dächern wieder herunter und direkt durch die Tür eines Eisenwarengeschäfts, in dem ich daraufhin – wenig überraschend – als Eisenwarenhändler gearbeitet habe. Vom Hammer bis zum Meißel habe ich im Laufe der Jahre auch alle Abteilungen in Heimwerkermärkten kennengelernt und weiß genau, wie die Produkte dort funktionieren und wofür man sie braucht. Neben meiner Tätigkeit für diese beiden Läden habe ich aber auch als Schlosser, Dachdecker, Tischler oder in der Industriebranche gearbeitet. Dank meiner praktischen Erfahrungen und meines technischen Know-hows weiß ich genau, was ein gutes Werkzeug oder die richtige Ausrüstung ausmacht. Und weil ich lieber schriftlich einen guten Rat gebe, als von Montag bis Samstag in einem Geschäft zu stehen und immer dieselbe Beratung zu geben, war es nur logisch, dass ich Autor geworden bin.

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