Die 10 besten Zimmerpflanzen

Die 10 besten Zimmerpflanzen

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

Ratgeber verfasst von:

Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

98 Ratgeber

Sowohl blühende Zimmerpflanzen als auch grüne Zimmerpflanzen sind in Wohnräumen wie in Büros immer gerne gesehen. Hier finden Sie eine Auswahl der beliebtesten Pflanzen, die sowohl für ihre dekorativen Charakter als auch aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit geschätzt werden.

Wichtige Eigenschaften

  • Dekorative Vorteile
  • Standort
  • Pflege
  • Zu beachten
Zu den Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen: Auswahlkriterien


Zimmerpflanzen

Unsere Top 10 der Zimmerpflanzen stützt sich auf die folgenden beiden Kriterien:

  • 1) Dekorative Wirkung:
    • bezüglich des Pflanzenaufbaus, also der Form.
    • bezüglich der Blüten: Farbe, Form und Dichte, Dauer der Blüte.

    2) Pflegebedarf und Anforderungen:

    • Pflanzen, die sich in Innenräumen wohlfühlen;
    • Pflegeleichte Zimmerpflanzen, die gelegentliches Vergessen des Gießens verzeihen;
    • Pflanzen, die nur selten gesundheitliche Probleme aufweisen, sprich krankheitsresistent und kaum anfällig für Schädlingsbefall wie durch Schildläuse und Spinnmilben sind.

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    Pflanzen

    Knollenbegonien (Begonia x tuberhybrida)


    Knollenbegonien

    Knollenbegonien sind im Vergleich zu blühenden Begonien, die sich oft schwertun, ein zweites Mal zu blühen, sehr pflegeleicht. Alle Begonien dieser Art stellen ähnliche Anforderungen an die Pflege.

    • Lateinischer Name: Begonia x tuberhybrida.
    • Vorteile: dekoratives Blattwerk, grün mit weißen oder rosafarbenen Flecken.
    • Höhe: 20 bis 30 cm bei Pflanzen mit hängenden Trieben, bis zu 1 m bei strauchartig wachsenden Arten.
    • Blüte: dezent, aber auch sehr dekorativ, in Weiß, Rosa, Rot, Orange oder Gelb, von Juli bis Oktober.
    • Standort: hell ohne direkte Sonneneinstrahlung oder im Halbschatten.
    • Temperatur: 15 bis 22 °C.
    • Erde/Substrat: gewöhnliche Blumenerde.
    • Gießen: 1 bis 2 Mal pro Woche (das Substrat muss einige Zentimeter tief eingetrocknet sein, bevor erneut gegossen wird).

    Grünlilie oder Chlorophytum comosum


    Grünlilie

    Die aus Südafrika stammende Grünlilie produziert lange Ausläufer, an denen sich neue junge Pflanzen bilden. So können Sie von Ihrer Pflanze immer wieder Ableger machen.

    • Lateinischer Name: Chlorophytum comosum.
    • Vorteile: dank der langen Triebe dekorativ als Hängepflanze, schmale, lange, einfarbig grüne Blätter, bei manchen Arten auch mit gelbem oder weißem Streifen. Außerdem fühlen sich Grünlilien im Winter auch in kühleren Räumen wohl.
    • Höhe: 15 bis 35 cm.
    • Blüte: unbedeutend, reine Grünpflanze.
    • Standort: hell, kann aber auch an weniger hellen Stellen stehen. Die mehrfarbigen Arten benötigen allerdings mehr Licht als die einfarbigen.
    • Temperatur: 10 bis 22 °C.
    • Erde/Substrat: gewöhnliche Blumenerde.
    • Gießen: 1 bis 2 Mal pro Woche im Sommer, alle 10 Tage im Winter.

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    Pflanzen

    Dieffenbachia


    Dieffenbachia

    Abgesehen von der Tatsache, dass sie eine feuchte Umgebung brauchen oder andernfalls sehr regelmäßig gegossen werden müssen, sind Dieffenbachien nicht sehr anspruchsvoll. Aber Vorsicht: Sie sind giftig (vor allem der Pflanzensaft). Wenn Sie Kinder oder Haustiere haben, wird von dieser Pflanze abgeraten.

    • Lateinischer Name: Dieffenbachia.
    • Vorteile: sehr dekorative, große, breite und mehrfarbige Blätter.
    • Höhe: 0,50 m bis 1,20 m, je nach Art.
    • Blüte: selten und nicht von Bedeutung.
    • Standort: das ganze Jahr über hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung, außer im Winter.
    • Temperatur: 16 bis 23 °C (mindestens 15 °C).
    • Erde/Substrat: nährstoffreiche Erde bestehend aus Blumenerde, Kompost und Hornmehl.
    • Gießen: 2 Mal pro Woche im Sommer, 1 Mal pro Woche im Winter.

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    Blumenerde

    Haworthia


    Haworthia

    Diese kleinen, aus dem südlichen Afrika stammenden Dickblattgewächse ähneln der Aloe vera, besitzen aber keine Stacheln am Blattrand. Sie können viele verschiedene Eigenschaften aufweisen, so viele Arten gibt es. Die Haworthia ist pflegeleicht und mit ihren fleischigen, dicht verzweigt wachsenden und weiß gefleckten Blättern ein echter Hingucker.

    • Lateinischer Name: Haworthia.
    • Vorteile: dank ihrer fleischigen, weiß gefleckten Blätter sehr dekorativ.
    • Höhe: 5 bis 20 cm
    • Blüte: selten, weiße, röhren- oder trichterförmige Blüten an einem Stiel, je nach Art von März bis Oktober.
    • Standort: sehr hell, steht aber nicht gerne direkt in der Sonne.
    • Temperatur: 20 bis 25 °C (mindestens 7 °C).
    • Erde/Substrat: Spezialerde für Sukkulenten oder eine Mischung aus 1/3 Blumenerde, 1/3 Gartenerde und 1/3 Flusssand; leicht alkalisch (pH-Wert ca. 7,5).
    • Gießen: 1 Mal pro Woche gießen, im Winter gar nicht.

    Flammendes Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana)


    Kalanchoe blossfeldiana

    Das Dickblattgewächs aus Madagaskar fällt vor allem durch seine bemerkenswerten Blüten auf, aber nicht nur. Mit ihren großen, dunkelgrünen, welligen Blättern ist die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit attraktiv. Aber Vorsicht: Die Blätter sind bei Verzehr giftig.

    • Lateinischer Name: Kalanchoe blossfeldiana.
    • Vorteile: farbenfrohe, üppige und lang andauernde Blüte.
    • Höhe: 30 bis 40 cm.
    • Blüte: rot, weiß, gelb oder rosa, vor allem im Winter und im Frühling.
    • Standort: sehr hell, kann morgens und abends auch direkt in der Sonne stehen.
    • Temperatur: 15 bis 25 °C (mindestens 10 bis höchstens 30 °C).
    • Erde/Substrat: 2/3 Blumenerde und 1/3 Sand.
    • Gießen: ungefähr 1 Mal pro Woche während der Blütezeit, ansonsten alle 2 Wochen.

    Dreimasterblumen oder Tradescantia


    Dreimasterblumen

    Dreimasterblumen oder Gottesaugen sind ein großer Klassiker der Zimmerpflanzen unserer Großeltern. Mit ihren wie Girlanden herunter wachsenden Stielen und den ovalen Blättern werden sie gerne auf Regale oder Fensterbänke gestellt.

    • Lateinischer Name: Tradescantia.
    • Vorteile: grüne Blätter mit verschieden farbigen Flecken in Weiß, Rosa, Gelb oder Violett.
    • Höhe: 30 cm, aber die Stiele hängen herunter und können bis zu 1 m lang werden.
    • Blüte: winzig kleine weiße Blüten im Frühjahr.
    • Standort: hell oder im Halbschatten (dann sind die Farben der Blätter weniger kräftig).
    • Temperatur: 10 bis 22 °C.
    • Erde/Substrat: 2/3 gewöhnliche Blumenerde für Grünpflanzen und 1/3 Sand.
    • Gießen: alle 2 Tage im Sommer, 1 Mal pro Woche im Winter.

    Weihnachtsstern oder Euphorbia pulcherrima


    Weihnachtsstern

    Der Weihnachtsstern, auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt, ist ein kleiner Strauch, der während der gesamten Adventszeit und über die Festtage am Jahresende blüht. Eine Bedingung aber stellt die Pflanze, um optimal zu wachsen: Sie braucht den ganzen Herbst über mindestens 14 Stunden völlige Dunkelheit pro Tag und tagsüber einen hellen Standort.

    • Lateinischer Name: Euphorbia pulcherrima.
    • Vorteile: eindrucksvolle Blüten im Winter.
    • Höhe: 30 bis 70 cm.
    • Blüte: leuchtend rot. Es gibt auch Arten mit weißen sowie rosa-, creme- und lachsfarbenen Blüten. Der Strauch blüht von November bis März.
    • Standort: hell ohne direkte Sonneneinstrahlung (bei zu wenig Licht sind die Blüten nicht ganz so schön).
    • Temperatur: 17 bis 22 °C.
    • Erde/Substrat: gewöhnliche Blumenerde.
    • Gießen: alle 3 Tage während der Blütezeit (aber warten, bis das Substrat trocken ist) und 1 Mal pro Woche nach der Blüte.

    Bogenhanf oder Sansevieria


    Bogenhanf

    Der Bogenhanf, auch „Schwiegermutterzunge“ genannt, ist ein Dickblattgewächs, das ebenso gut in der Sonne wie auch an dunkleren Stellen stehen kann. Diese Pflanze kommt auch mehrere Wochen ohne Wasser aus. Neuere Arten mit zylinderförmigen Blättern wirken im Vergleich zu den älteren Sorten mit flachen Blättern origineller.

    • Lateinischer Name: Sansevieria.
    • Vorteile: nahezu unzerstörbare Pflanze, die selbst unter schlechtesten Bedingungen überlebt. Sie eignet sich ideal für Personen ohne grünen Daumen. Ihre Blätter sind originell und elegant.
    • Höhe: 0,30 m bis 1 m.
    • Blüte: erst nach mehreren Jahren, keine auffälligen, aber duftende Blüten.
    • Standort: mittelhell bis hell.
    • Temperatur: 18 bis 27 °C das ganze Jahr über (mindestens 12 °C).
    • Erde/Substrat: 2/3 Blumenerde, 1/3 Sand.
    • Gießen: 1 Mal pro Woche im Sommer, 2 Mal pro Monat im Winter.

    Einblatt oder Spathiphyllum


    Einblatt oder Spathiphyllum

    Trotz ihrer tropischen Herkunft kann diese auch „Friedenslilie“ genannte Pflanze ohne Probleme als Zimmerpflanze gehalten werden. Ihre großen, weißen Blüten sind zwar nicht sehr zahlreich, wirken aber exotisch und blühen sehr lange.

    • Lateinischer Name: Spathiphyllum.
    • Vorteile: unter optimalen Bedingungen das ganze Jahr über große, anmutige und originelle weiße Blüten sowie schöne, glänzende dunkelgrüne Blätter.
    • Höhe: 0,50 bis 1 m.
    • Blüte: von Mai bis Oktober, auch das ganze Jahr möglich.
    • Standort: im Winter im Halbschatten, im Sommer hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung.
    • Temperatur: 20 bis 22 °C im Sommer, 15 bis 17 °C im Winter.
    • Erde/Substrat: gewöhnliche Blumenerde oder Erde für Grünpflanzen.
    • Gießen: 2 bis 3 Mal pro Woche im Sommer, 1 Mal pro Woche im Winter.

    Glücksfeder oder Zamioculcas zamiifolia


    Zamioculcas

    Zamioculcas zamiifolia, auch "Zz-Pflanze" oder Glücksfeder genannt, wird erst seit Kurzem als Zimmerpflanze genutzt. Trotz des langsamen Wachstums weist die Pflanze einige Vorteile auf.

    • Lateinischer Name: Zamioculcas zamiifolia.
    • Vorteile: regelmäßige, palmenförmige Blätter in glänzendem Dunkelgrün.
    • Höhe: 0,30 m bis 1 m.
    • Blüte: selten und dezent, zu jeder Jahreszeit.
    • Standort: mittelhell bis hell ohne direkte Sonneneinstrahlung.
    • Temperatur: 15 bis 25 °C.
    • Erde/Substrat: Erde für Grünpflanzen.
    • Gießen: 1 Mal pro Woche im Sommer und alle 2 Wochen im Winter. Das Substrat sollte gut trocken sein, bevor Sie wieder gießen.

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    Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn, 98 Ratgeber

    Johannes, leidenschaftlicher Gärtner, Bonn

    Schon als Dreikäsehoch half ich zu Hause bei der Gartenarbeit mit. Wahrscheinlich entwickelte ich damals mein Interesse für Pflanzen und fürs Gärtnern, weshalb es nur logisch erschien, dass ich Biologie und Agrarwissenschaften studiert habe. Im Auftrag für verschiedene Verlage verfasste ich über 25 Jahre lang zahlreiche Bücher über Pflanzen und Pilze (für die ich eine besondere Vorliebe habe), und zwar anfangs hauptsächlich Bestimmungsbücher, bevor ich zu Gartenratgebern überging und damit zu einer Leidenschaft aus Kindheitstagen zurückkehrte. Ich habe auch regelmäßig für verschiedensten Garten- oder Naturzeitschriften gearbeitet. Und weil ich ohne Garten kein richtiger Gärtner wäre, habe ich mir an einem hübschen Flecken meine eigene Grünoase geschaffen. Hier setze ich seit 30 Jahren verschiedene Anbauverfahren um, die ich Ihnen ans Herz legen möchte.

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